heute

Heute – wie bin ich heute mit 41 Jahren?

Heute sitze ich selbst da und habe einen 5-jährigen Sohn, der Feuerwehrmann werden will. Er spielt mit seinen Lego-Männern, er wäre der Held, der Menschen aus den Flammen rettet, Katzen von den Dächern holt und mit Blaulicht und Sirene durch die Straßen flitzt.

Ich versuche meinem Sohn ein aufregendes Leben zu bieten. Er darf sich drinnen und draußen dreckig machen, drinnen mit Farbe und draußen als Feuerwehrmann oder als Indianer. Ich erlebe mit ihm am Wochenende Abenteuer und lasse ihn auf Baumstämmen spazieren gehen.

Ich will, daß mein Sohn seine Träume ausleben kann. Das war auch ein Grund dafür, ihn in den Waldkindergarten zu schicken. Ich war zugegebenermaßen ziemlich überrascht, als die Erzieher mir sagten, ich solle ihm, der gerade 3 Jahre alt war, ein Kinderschnitzmesser für den Waldkindergarten kaufen, aber ich tat es, weil ich ein sehr gutes Gefühl bei den Erziehern im Wald hatte. Und er hat es gelernt, schneller als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Ich habe dabei auch etwas gelernt: Das ich meinem Sohn etwas zutrauen kann und muss, damit er sich gut entwickelt.

Das gilt auch für mich: Ich muss mir selbst etwas zutrauen, wenn ich vor der Frage stehe, ob ich etwas tun oder lassen soll. Diese Erkenntnis hat mir in den letzten 2 Jahren viel Aufwind gegeben. Darüber will ich Euch das nächste Mal berichten. 🙂

 

früher

Früher – ja, wie war ich früher mit 41 Jahren?

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich 6 Jahre alt war, da dachte ich, mit 41 Jahren wäre ich Feuerwehrmann und würde Menschen aus dem Flammen retten, Katzen von den Dächern holen und mit Blaulicht und Sirene durch die Straßen flitzen. Ja, ich war ein Held, damals mit 41 Jahrendieren…

Ich spielte mit kleinen Feuerwehrmännern alles nach, was ich in meiner Fantasie erlebte, stieg auf Feuerwehrleitern, hielt den Schlauch, rettete Menschen, löschte das Feuer. Es war ein Abenteuer, mein Leben mit 41 Jahren.

 

Später, mit 13 Jahren, war mein größter Wunsch, einmal Gittarist in einer Rock-Band zu sein, die tollsten Solos hinzulegen, die Menschen zum tanzen zu bringen, die Mädchen dazu mir zuzujubeln. Ich war ein Star, damals mit 41 Jahren…

Ich brachte meine Eltern dazu, mit Gitarrenunterricht zu zahlen, hatte eine fantastische Gitarrenlehrerin, die sich viel Mühe gab, spielte bei Treffen mit meinen Klassenkameraden und -innen leichte Solos und fühlte mich pudelwohl.

Ich übte und übte, bis ich 15 wurde. Und mit 15 hörte ich lieber Musik, anstatt sie selbst zu machen. Ich begann mit meinen Kumpels in Diskos abzuhängen, auf Konzerte zu gehen, abzurocken, und ich hatte eine Menge Spaß am Leben.

Ich lebte im Jetzt. Mich gab es nicht mit 41 Jahren… Eine schöne Zeit.

 

41 – und nun?

41 – ein stattliches Alter – könnte man sagen…

41 – mitten im Leben, könnte man sagen…

41 – da ist alles gelaufen, könnte man sagen…

41 – noch am Anfang?

All das geht mir durch den Kopf, wenn ich mich an meine letzten 41 Jahre zurückerinnere.

Wie es nun wirklich mit 41 ist, darüber möchte ich Euch hier in meinem Blog berichten.

  • Wie dachte ich früher, wie ich mit 41 sein werde?
  • Wie lebe ich nun wirklich mit 41?
  • Wie werde ich später einmal über mich mit 41 denken?

Bis bald 🙂